05/2010 - Preisträger des Passivhaus-Architektur-Wettbewerbs 2010
Preisträger des Passivhaus-Architektur-Wettbewerbs 2010
Es war die Idee einiger Passivhausenthusiasten, vor allem Olaf Reiter, Dresden, Gernot Vallentin, Dorfen und Dr. Burkhard Schulze-Darup, Nürnberg, die bei einem entspannten Zusammentreffen entstand. Man müsste zur Passivhaustagung 2010 einen Architekten-Wettbewerb ausloben, um Kollegen wie Kunden Anregungen zu vermitteln, ganz praktisch zu zeigen, was inzwischen möglich ist und mit guter Gestaltung mehr Bauherren von den Möglichkeiten des Passivhauskonzepts zu überzeugen. Es fanden sich Unterstützer und Sponsoren vor allem beim Passivhausinstitut Darmstadt und der Sächsischen Energieagentur.
Beteiligung und Preise
Um die Preise bewarben sich 60 Architekturbüros, darunter aus Österreich, USA, Japan, Polen, Ungarn, China, Dänemark, Italien und natürlich aus Deutschland, jeweils ausschließlich mit zertifizierten Passivhäusern. Der erste Preis war mit 4.000 € dotiert, der zweite mit 2.000, der dritte mit 1.000 € Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtenwicklung stiftete zwei Sonderpreise je einen für Nicht-wohngebäude und einen für Geschosswohnungsbau, beide mit 3.000 € dotiert.
Jurymitglieder
Prof. Dr. Wolfgang Feist, Passivhaus Institut (Auslober)
Prof. Dipl.-Ing. Manfred Hegger, TU-Darmstadt
Prof. Dr.-Ing. Helmut Bott, Universität Stuttgart, (Erbauer des 1. Passivhauses)
Dipl.-Ing. Gernot Vallentin, Architekt, Dorfen
Dipl.-Ing. Olaf Reiter, Architekt, Dresden, (Vertreter Architektenkammer Sachsen)
Prof. Dipl.-Ing. Ludwig Rongen, Architekt, Rongen Architekten, Wassenberg, FH Erfurt Dr. Burkhard Schulze Darup, Architekt, Nürnberg Burkhard Fröhlich, Chefredakteur Bauverlag BV GmbH
Dipl.-Ing. Freia Frankenstein-Krug, Sächsische Energieagentur GmbH (Auslober)
Zum Vorsitzenden der Jury wurde Prof. Rongen gewählt. Die Urteile der Jury fielen jeweils mit überzeugender Mehrheit aus.
Preisträger
Den ersten Preis erhielt ein Mehrfamilienhaus in Bern mit großzügiger Glasfassade, gefolgt von einem Gemeindezentrum in Österreich und dem ersten Passivhaus in Japan, ein Wohnhaus auf einem nur 100 m² großen Grundstück. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Erweiterungsbau des Hauptstaatsarchivs in Dresden (s. a. Bei-trag „Preisträger Passivhaus-Architekturwettbewerb 2010“).
Gegen Ende des Jahres 2010 soll durch das Passivhausinstitut eine Broschüre herausgegeben werden, die die eingereichten Wettbewerbsbeiträge und natürlich die Preisträger noch einmal ausführlich vorstellt. Voraussichtlich wird die Broschüre kostenlos erhältlich sein.
Dr. Ursula Unger 6/2010
Das Passivhausinstitut stellt derzeit die folgende Übersicht über die Preisträger online zur Verfügung.






